Damit erweisen sie sich auch als eine Brücke von alltäglichen Lebensfragen hinüber zu rein geistigen Inhalten und dürfen als eine – im besten Sinne des Wortes – «populäre» Einführung in die Forschungsergebnisse der Anthroposophie bezeichnet werden." (Rudolf Steiner Verlag) "Man kann diese Vorträge auch Zwiegespräche nennen, denn ihr Inhalt wurde immer, auf Rudolf Steiners Aufforderung hin, von den Arbeitern selbst bestimmt.

Sie durften ihre Themen selber wählen; er regte sie zu Fragen und Mitteilungen an, munterte sie auf, sich zu äußern, ihre Ein wendungen zu machen. Ein besonderes Interesse zeigte sich für die therapeutische und hygienische Seite des Lebens; man sah daraus, wie stark diese Dinge zu den täglichen Sorgen des Arbeiters gehören.

- Sie sagt aber: Wie sie wollen soll oder wollen muß.

- Und ich sage: Wie ich mich ausdrücken muß - und nicht: Wie ich mich ausdrücke.

Das ist eine gewisse Redewendung, die sich auf ganz natürlich-naive Weise dem ergibt, der aus dem Geiste der Geisteswissenschaft heraus redet, denn die Geisteswissenschaft führt ganz selbstverständlich zu einem unpersönlicheren Ergreifen der Wahrheiten des geistigen Lebens als die andern Wissenschaften.

Im Stile der andern Wissenschaften gesprochen, würde man sagen: Die Geisteswissenschaft will etwas.

Nehmen Sie nur zwei Dinge von dem, was ich eben gesagt habe.

Ich habe vorhin einen Satz gebraucht und gesagt, daß die Geisteswissenschaft nicht etwas will, sondern wollen soll oder zu wollen hat.

Und wie vielseitig diese waren, wird allein schon durch die hier aufgeführte Auswahl der Inhaltsangaben der acht Bände deutlich.

Besonders charakteristisch ist die Frische und Unmittelbarkeit, welche diese Vorträge ausstrahlen.

"Zu den wesentlichsten Bedingungen eines Buches, das aus der Geisteswissenschaft herausgewachsen ist, gehört es, daß man nicht nur den Inhalt eines solchen Buches aufnimmt, das ist das allerwenigste.