Mutlu hat das Referendum in der Türkei und unter Auslandstürken kritisch mit Wortmeldungen bei Twitter begleitet, und wie etliche andere Politiker und Beobachter seine Sicht der Dinge dargestellt.

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Dass das Gefühl der Fremdheit und der Ablehnung anderer Lebensformen im schlimmsten Fall zu Gewalt und Diktatur führen kann, ist keine neue Erkenntnis.

Das Problem bei der radikalen türkischen Minderheit ist, dass sie nicht nur Erdogans abfällige Einschätzung Deutschlands und Europas und die historische Überschätzung des osmanischen Reiches teilt.

Sie will nicht die Heimat, die die laizistisch-demokratische Türkei früher einmal war, und erst recht nicht das, was Deutschland ist.

Ein Deutschland, das sich so verbiegt, dass eine derartig integrationsresistente Minderheit sie irgendwie als Heimat begreifen kann, ein Deutschland, das mit einer derartigen Verachtung auf sich selbst blickt, dass es Erdogans Sichtweise entspricht: Das gibt es bei Grünen durchaus, wenn sie wegen angeblicher Nazis nach neuen Bomben für Dresden rufen und behaupten, Verschleierung befreie die Frauen im Sinne unserer Emanzipation.

Heimat, das nehme ich aus dieser Aussage mit, ist plötzlich doch gut, wenn jemand anderes sie kriegen soll.

Nur für Deutsche ist Heimat riskant und gefährlich, und Mutlu geht aus guten, warnenden Gründen mit, wenn es darum geht., die Deutschen an ihre Verbrechen in Afrika des deutschen Vorvorvorvorgängerstaates unter Kaiser Wilhelm II. Man kann die Absage, die eine Minderheit in Deutschland mit der Wahl gegen die positiven Werte des Westens formuliert hat, nur begrenzt schönreden.Mutlu dagegen sucht und findet die Schuld auch bei der Integrationspolitik: “Wir haben es nicht geschafft, ihre neue Heimat zu werden“ Man muss das ganz langsam lesen und nachdenken, was das bedeutet.Wir, die Deutschen, die, die ein grünennaher Funktionär als Köterrasse ebenfalls ohne juristische Konsequenzen bezeichnete, oder, die wir laut Kanzlerin schon länger hier sind, haben es nicht geschafft, die Heimat von Personen zu werden, die recht genau wissen, was Erdogan in den letzten Jahren getan und gesagt hat.Heimat ist etwas, das von Grünen stets hinterfragt wird.Es ist gefährlich, nationalistisch, es bräunelt und hat eine toxische Tradition, ist wörtlich „historisch durch völkische Bewegungen vorbelastet“ und wie das ausgehen kann, zeigt die Geschichte immer wieder – die Pervertierung von Heimatbegriffen, Hass auf andere und nationalistische Arroganz sah man gerade wieder beim Referendum in der Türkei.Öczan Mutlu soll das laut der Anzeige eines Polizisten 2001 bei einem Streit gesagt haben, als es darum ging, ob sein Auto abgeschleppt wird.