In der Innenstadt bildet der Kasseler Graben mit Gesteinen des Muschelkalks durch Reliefumkehr einen auffälligen Höhenrücken (Weinberg). 70/84 km nordwestlich von Kassel) in Nordrhein-Westfalen.Da das Habichtswälder Bergland und die Westhessische Senke zum Westhessischen Bergland, das Weserbergland zum Niedersächsischen Bergland und das Fulda-Werra-Bergland zum Osthessischen Bergland gehört, befindet sich die Stadt an der unmittelbaren Nahtstelle dreier naturräumlicher Haupteinheitengruppen. Kassel wird von der Fulda und den teils innerhalb des Stadtgebiets in diesen Fluss einmündenden Nebenflüssen und Bächen durchflossen, darunter sind Ahne, Drusel (im Unterlauf „Kleine Fulda“ genannt), Geile (im Unterlauf Döll genannt), Grunnelbach, Haargraben, Jungfernbach, Losse, Nieste und Wahle.Die Stadt befindet sich in Nordhessen nahe den Grenzen zu Niedersachsen und Thüringen im Kasseler Becken, das im geomorphologischen Sinn kein Becken ist, sondern ein weit ausgedehnter Talkessel, in dem sich insbesondere im Bereich der Karls- und Fuldaaue eine weitläufige Flussniederung der Fulda befindet.

Bekanntschaft rostock-62Bekanntschaft rostock-25

Die Ortsbeiräte werden alle fünf Jahre von der Bevölkerung der Ortsbezirke direkt gewählt.

Der Ortsbeirat ist zu allen wichtigen Fragen, die den Ortsbezirk berühren, zu hören.

Das Klima ist in Kassel deutlich milder und wärmer als im umgebenden Mittelgebirge.

Wegen der Talkessellage und den höher gelegenen Waldgebieten ist die Stadt gut vor Unwettern geschützt.

Kassel (bis 1926 amtlich Cassel) ist eine kreisfreie Stadt, Verwaltungssitz des gleichnamigen Regierungsbezirkes und des Landkreises Kassel.

Die einzige Großstadt Nordhessens ist nach Frankfurt am Main und Wiesbaden die drittgrößte Stadt und eines von zehn Oberzentren des Landes Hessen. Ab 1277 war Kassel Hauptstadt der Landgrafschaft Hessen, der Landgrafschaft Hessen-Kassel (von 15) und des Kurfürstentums Hessen (bis 1866).Die Fulda als Gewässerraum mit Auen und Überschwemmungsgebieten sowie Zuflüssen innerhalb des städtischen Einzugsgebietes bildet darüber hinaus einen sensiblen Ansatzpunkt zum Umgang mit nachhaltigem Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung.Renaturierungsansätze, wie das dem Vogelschutz dienende Lossedelta, dem künstlich angelegten Flussdelta der Losse, sind im Rahmen der Umsetzung von EU-Richtlinien Projekte transitorischer Entwicklung.Aufgrund der sich stauenden Luftmassen ist es in den tiefer gelegenen Stadtgebieten teilweise 3 bis 5 Grad Celsius wärmer als im Umland, insbesondere im Sommer.In den Stadtrandbereichen des Kasseler Westens sind in den vergangenen Jahren natürliche Schneisen, die der mikroklimatischen Zirkulation und natürlichen Durchlüftung der Stadt dienen, verbaut worden.An der Universität Kassel werden dazu umfangreiche Untersuchungen im Rahmen des KLIMES-Forschungsvorhabens durchgeführt und evaluiert. in dem befestigten und an der Fulda liegenden Königshof auf.